Viele Frauen kommen mit dem Gefühl zu mir, dass mit ihnen “etwas nicht stimmt”. Sie schlafen schlechter, sind schneller gereizt, fühlen sich in ihrem eigenen Körper fremd. Und fast immer schwingt darin eine leise Selbstkritik mit – als hätten sie versagt, mit dieser neuen Lebensphase klarzukommen.
Ich möchte dir eine andere Perspektive anbieten: Du bist nicht falsch. Du befindest dich in einer Phase der Veränderung.
Die Wechseljahre werden in unserer Gesellschaft oft wie eine Diagnose behandelt – etwas, das man “durchstehen” oder “behandeln” muss. Dabei sind sie viel eher ein Übergang, vergleichbar mit anderen grossen Lebensphasen: der Pubertät, der ersten Elternschaft, einem beruflichen Neuanfang. Übergänge sind unbequem. Sie bringen Unsicherheit. Aber sie sind auch der Ort, an dem echte Klarheit entstehen kann.
Was sich in dieser Phase oft zeigt:
- Der Körper reagiert anders als gewohnt – auf Schlaf, auf Stress, auf Nahrung
- Alte Muster und Erwartungen an sich selbst passen plötzlich nicht mehr
- Es entsteht Raum für die Frage: Was will ich eigentlich noch in diesem nächsten Lebensabschnitt?
Im Coaching begleite ich dich nicht dabei, “wieder zu funktionieren wie früher”. Ich begleite dich dabei, herauszufinden, wer du in dieser neuen Phase sein möchtest – ruhig, ohne Druck, in deinem Tempo.
Wenn du spürst, dass du gerade mitten in einem solchen Übergang stehst: Du musst ihn nicht allein durchgehen.